Um 08:00 hieß es Abfahrt ins ca. 150 km entfernte Nassig (bei Wertheim).
Dort trafen wir erneut auf die Heimmannschaft, die wir von unserem ersten Spiel schon kannten und auf die SG Auerbach.
Natürlich wollten wir diese weite Strecke nicht ohne Sieg wieder nach Hause fahren.
Zuerst hieß es Angriff gegen die starke Mannschaft des SV Nassig.
Im ersten Satz mussten wir uns erst noch etwas zurechtfinden, konnten aber Nassig 12 Punkte abnehmen.
Im zweiten Satz sah es etwas knapper aus. Wir kamen richtig gut ins Spiel und konnten schöne Spielzüge spielen. Leider verloren wir auch diesen Satz mit einem knappen 21:25.
Im dritten,und für Nassig der letzte Gewinnsatz, gaben wir nochmals alles und knieten uns in unsere Spielzüge rein. Unsere Mittelblocker konnten einige gute Bälle blocken und die Außenangreifer konnten den Ball gekonnt an dem Block von Nassig vorbei spielen.
Nassig machte aller guten Dinge drei und so mussten wir diesen Satz und somit das Spiel, mit einem 18:25 im letzten Satz, an die Heimmannschaft abgeben.
Eine halbe Stunde blieb uns, uns zu erholen und wieder neue Energie zu tanken, um im nächsten Spiel gegen Auerbach den Sieg festzumachen.
Diesmal durften wir mit der Angabe beginnen. Gleich zu Beginn sicherten wir uns viele Vorsprungspunkte. Der Satzball ließ dann doch noch auf sich warten, wodurch die Gegner sich noch 3 Punkte mehr sichern konnten. Mit großer Spannung erwarteten wir unseren ersten gewonnenen Satz in dieser Volleyballrunde (25:13).
Unsere Gegner fanden sich beim zweiten Satz deutlich besser zurecht also zuvor und deshalb war dieser Satz spannender und mit so manchen kleinen Tricks bespickt. Dennoch konnten wir auch diesen Satz mit einem 25:22 für uns entscheiden und waren voller Euphorie für den nächsten und hoffentlich letzten Satz.
Jedoch wollten uns die nächsten beiden Sätze nicht so recht gelingen und so mussten wir an Auerbach mit 15:25 und 19:25 zwei Gewinnsätze abgeben.
Durch den aktuellen stand von 2:2 musste ein Entscheidungssatz gespielt werden,der allerdings nur bis 15 Punkte gehen sollte. Das bekamen wir allerdings erst mit, als wir nach der Hälfte die Seiten wechseln mussten.
Völlig überrascht mussten wir unsere letzte Chance wahrnehmen, denn wir lagen zu diesem Zeitpunkt mit 3 Punkten hinten.
Unsere Mitspieler auf der Bank gaben alles und feuerten uns mit Getrommel und Fangesängen an. Und das half. Wir waren voller Elan und kämpften um jeden Ball. Den Rückstand hatten wir schnell wieder aufgeholt. Danach ging die Zitterpartie los. Beide Mannschaften wollten natürlich den Sieg für sich erringen. Bei den letzten und entscheidenden Punkten wechselten sich die Mannschaften mit den Treffern ab, sodass es 15:15 stand. Zum Satzball und in diesem Fall dem Matchball braucht man 2 Punkte Vorsprung. Also wurde weitergespielt... Unsere Mannschaft war hochkonzentriert und wollte sich dieses Spiel nicht vor der Nase wegschnappen lassen. Die Fangesänge wurden immer lauter, sodass die Halle tobte.
Man konnte die Anspannung der Beteiligten förmlich spüren. Die beiden letzten Bälle wurden sehr lange ausgespielt. Am Ende kam der große Schlusspfiff und wir rannten uns alle in die Arme, hüpften, lachten und jubelten vor Freude. Wir hatten unser ersten Spiel in der Runde gewonnen und waren unglaublich glücklich. Man konnte bei jedem die Begeisterung und zugleich die Erleichterung im Gesicht sehen.
Zum Abschluss dieses tollen Tages fuhren wir nach Hause und gönnten uns ein gemeinsames Essen beim Gasthaus zum Wilden Mann in Horrenberg, wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.
Unser nächstes Spiel findet am 18.12.2011 um 11:00 Uhr in Horrenberg statt. Als Gastmannschaften werden Helmstadt und Mannheim bei uns auflaufen.
Für den TV spielten:
Im Mittelblock: Manuel Hildinger, Friedhelm Natzschka und Mack Simon
Als Außenangreifer: Julia Hildinger, Florian Huber, Isabel Klempa und Christina Neuert
Als Zuspieler: Sonja Hillenbrand, Verena Simon und Christiane Wolf
Lisa Holzwarth, Ruth Maier und ein paar treue Fans unterstützen uns von der Bank aus mit Fangesängen, während Manuel Rössler als verletzter Mitspieler versuchte, den Ablauf mit Zurufen vom Spielfeldrand positiv zu beeinflussen.




