Am 03. + 04.10.2009 fanden die 3. Freiburger Gerätturntage statt. Nachdem wir in den letzten Jahren keine Zeit gefunden hatten die Reise nach Freiburg anzutreten, wollten wir dieses Jahr die Chance nutzen und machten uns also zu dreizehnt auf den weiten Weg.
Dank Herrn Wagner und Tobias Dörre, die bereit waren uns hinzufahren und wieder abzuholen, starteten wir am Samstag um 6.45 Uhr an der Turnhalle in Horrenberg. Pünktlich um 8.30 Uhr kamen wir in Freiburg an der Sportuni an und hatten so vor der Eröffnung des Workshops noch Zeit unser Schlafquartier – harte Judomatten im Boxraum – zu beziehen.
Der erste Arbeitskreis sollte uns Trainern und auch unseren Turnerinnen das Erlernen des Flick Flack leichter machen. Unser Referent – der Turnpromi Thomas Andergassen – gab sein Bestes um es Turnerinnen und Trainern gleichermaßen recht zu machen. Leider waren sehr viele Freiwillige dabei, sodass unsere Mädels nicht allzu aktiv werden konnten.
Im nächsten Durchgang trennten sich unsere Wege – ein Teil ging zum Handstützüberschlag am Sprung und der Rest mit uns Trainern zum Arbeitskreis „Schraube“. Dort brachte Flavio Bessi den Turnern und auch uns Trainern in Theorie und Praxis die Technik des Salto vorwärts mit Drehung nahe. Hier konnten auch Teilnehmer, die noch nie eine Schraube geturnt haben, alles ausprobieren und einige schafften es nach 1 ½ Stunden auch tatsächlich, sich in der Luft in zwei Richtungen gleichzeitig zu drehen. Das war ein schönes Erlebnis . Nach der Mittagspause folgte der beliebteste Arbeitskreis „Mein erster Riese“. Unter professioneller Anleitung von Flavio Bessi sollten die Jungs und Mädchen den Riesenfelgumschwung am Reck von der Vorübung bis zur kompletten Ausführung erlernen. In dieser kurzen Zeit leidet zwar die Technik etwas darunter, aber das Ziel war, dass möglichst viele einmal „rum kommen“ und dieses spektakuläre Fluggefühl kennenlernen, das man bis dahin nur aus dem Fernsehen kennt. Auch für uns Trainer war es sehr spannend dabei zuzusehen und zu helfen den Turnerinnen und Turnern einen kleinen Traum zu erfüllen.
Zum Abschluss dieses ersten Tages sollten wir dann noch von Viktoriana Tereschenko – Choreografietrainerin aus Rumänien – im Arbeitskreis „Schwierige Sprünge & Drehungen“ auf Trab gehalten werden. Die Mädchen lernten Grundspannung zu spüren und diese dann auch während den Sprüngen umzusetzen. Am Ende waren alle geschafft und froh, dass sie unter die Dusche konnten. Abends machten wir alle zusammen einen 3km-Spaziergang in die Innenstadt um dort Pizza-Essen zu gehen. Außerdem wollten wir uns bei der „Wetten dass...? - Stadtwette“ unter die Leute mischen. Wir fragten uns durch und gelangten schließlich zum Haupteingang des Novotel. Dort war kein Mensch, außer uns. Nach einigen Telefonanrufen erfuhren wir, dass es keine Stadtwette gibt – also umsonst gewandert? Nein, denn hier sollte die Aftershow-Party der Promigäste von Thomas Gottschalk stattfinden. Also warteten wir – jedoch vergeblich und um 23.30 Uhr machten wir uns mit der Straßenbahn auf den Rückweg zur Uni. Dort wartete der nächste Schock, der Haupteingang war verschlossen... Was sollten wir tun? In der Hoffnung, das Fenster des Boxraumes zu finden liefen wir um das Gebäude herum und entdeckten zu unserem Glück, dass der Eingang auf die Seite verlegt wurde und wir doch noch in unsere „Betten“ kamen.
Nach einer unruhigen Nacht warteten am Sonntag die Arbeitskreise Choreografie und Ballettgrundlagen auf die Mädels. Wir Trainer übten uns im „Lauftraining“ (wir hatten beide drei Tage lang Muskelkater) und später im funktionellen Krafttraining. Außerdem stand noch Salto rückwärts auf dem Programm. Wir erfuhren auch, dass der Sportler, der während unserem ersten Durchgang am Samstag eine Etage über uns hinter Glasabtrennungen trainiert hatte, Martin Schmitt (Skispringer) war. Abends fuhren wir im Stau wieder zurück nach Hause und waren alle froh, wieder in den eigenen Betten zu liegen. Nach diesem Wochenende haben wir alle neue Erkenntnisse gewonnen und wollen diese nun auch in der Praxis umsetzten und neue Elemente ausprobieren.
Mit dabei waren (v.l.n.r.):

hintere Reihe: Sina Heinisch, Lena Bartenbach, Isabell Waxmann, Vanessa Wagner, Justine Mattern, Tanja Hotz, Carina Hillenbrand
vordere Reihe: Franziska Dörre, Milena Philipp, Johanna Dörre, Caroline Schrüfer, Theresa Köstner
Fotograf: Sabrina Wolf
Wir freuen uns auf erfolgreiche Trainingsstunden und Wettkämpfe mit euch.
Sabrina & Tanja
Im nächsten Durchgang trennten sich unsere Wege – ein Teil ging zum Handstützüberschlag am Sprung und der Rest mit uns Trainern zum Arbeitskreis „Schraube“. Dort brachte Flavio Bessi den Turnern und auch uns Trainern in Theorie und Praxis die Technik des Salto vorwärts mit Drehung nahe. Hier konnten auch Teilnehmer, die noch nie eine Schraube geturnt haben, alles ausprobieren und einige schafften es nach 1 ½ Stunden auch tatsächlich, sich in der Luft in zwei Richtungen gleichzeitig zu drehen. Das war ein schönes Erlebnis . Nach der Mittagspause folgte der beliebteste Arbeitskreis „Mein erster Riese“. Unter professioneller Anleitung von Flavio Bessi sollten die Jungs und Mädchen den Riesenfelgumschwung am Reck von der Vorübung bis zur kompletten Ausführung erlernen. In dieser kurzen Zeit leidet zwar die Technik etwas darunter, aber das Ziel war, dass möglichst viele einmal „rum kommen“ und dieses spektakuläre Fluggefühl kennenlernen, das man bis dahin nur aus dem Fernsehen kennt. Auch für uns Trainer war es sehr spannend dabei zuzusehen und zu helfen den Turnerinnen und Turnern einen kleinen Traum zu erfüllen.
Zum Abschluss dieses ersten Tages sollten wir dann noch von Viktoriana Tereschenko – Choreografietrainerin aus Rumänien – im Arbeitskreis „Schwierige Sprünge & Drehungen“ auf Trab gehalten werden. Die Mädchen lernten Grundspannung zu spüren und diese dann auch während den Sprüngen umzusetzen. Am Ende waren alle geschafft und froh, dass sie unter die Dusche konnten. Abends machten wir alle zusammen einen 3km-Spaziergang in die Innenstadt um dort Pizza-Essen zu gehen. Außerdem wollten wir uns bei der „Wetten dass...? - Stadtwette“ unter die Leute mischen. Wir fragten uns durch und gelangten schließlich zum Haupteingang des Novotel. Dort war kein Mensch, außer uns. Nach einigen Telefonanrufen erfuhren wir, dass es keine Stadtwette gibt – also umsonst gewandert? Nein, denn hier sollte die Aftershow-Party der Promigäste von Thomas Gottschalk stattfinden. Also warteten wir – jedoch vergeblich und um 23.30 Uhr machten wir uns mit der Straßenbahn auf den Rückweg zur Uni. Dort wartete der nächste Schock, der Haupteingang war verschlossen... Was sollten wir tun? In der Hoffnung, das Fenster des Boxraumes zu finden liefen wir um das Gebäude herum und entdeckten zu unserem Glück, dass der Eingang auf die Seite verlegt wurde und wir doch noch in unsere „Betten“ kamen.
Nach einer unruhigen Nacht warteten am Sonntag die Arbeitskreise Choreografie und Ballettgrundlagen auf die Mädels. Wir Trainer übten uns im „Lauftraining“ (wir hatten beide drei Tage lang Muskelkater) und später im funktionellen Krafttraining. Außerdem stand noch Salto rückwärts auf dem Programm. Wir erfuhren auch, dass der Sportler, der während unserem ersten Durchgang am Samstag eine Etage über uns hinter Glasabtrennungen trainiert hatte, Martin Schmitt (Skispringer) war. Abends fuhren wir im Stau wieder zurück nach Hause und waren alle froh, wieder in den eigenen Betten zu liegen. Nach diesem Wochenende haben wir alle neue Erkenntnisse gewonnen und wollen diese nun auch in der Praxis umsetzten und neue Elemente ausprobieren.
Mit dabei waren (v.l.n.r.):

hintere Reihe: Sina Heinisch, Lena Bartenbach, Isabell Waxmann, Vanessa Wagner, Justine Mattern, Tanja Hotz, Carina Hillenbrand
vordere Reihe: Franziska Dörre, Milena Philipp, Johanna Dörre, Caroline Schrüfer, Theresa Köstner
Fotograf: Sabrina Wolf
Wir freuen uns auf erfolgreiche Trainingsstunden und Wettkämpfe mit euch.
Sabrina & Tanja
